Was Frauen glücklich macht
Dienstag, 12. Mai 2009Was die jeweils konkrete Frau glücklich macht, das hängt immer von ihren persönlichen Erfahrungen und Erwartungen ab. Hatte sie vorher eine Beziehung mit einem Mann, der ihr im Laufe der Beziehung die Aufmerksamkeit zu Gunsten seines Fußballclubs oder einem anderen Hobby komplett verweigerte, dann schätzt sie sich meistens schon glücklich, wenn der neue Partner ihr zeigt, dass er seine Freizeit lieber mit ihr verbringt, als mit anderen Menschen oder Beschäftigungen. Die einzige Ausnahme, die Frauen an dieser Stelle immer in einem großen Maße tolerieren, ist die Beschäftigung mit den Kindern.
Frauen möchten innerhalb der Beziehung auch wahrgenommen werden. Das bedeutet im Alltag, dass man als Mann auch einmal darauf achten sollte, ob die Partnerin sich eine neue Frisur zugelegt hat oder plötzlich mit einem neuen schicken Kleid daher kommt. Doch das fällt den Männern im Verlaufe einer langjährigen Beziehung irgendwann nur noch an anderen Frauen auf, die in ihr Beutschema passen. Nach einer Volksweisheit erhalten kleine Geschenke die Freundschaft. In einer Beziehung, die auf gegenseitiger Zuneigung basiert, sind es die kleinen Komplimente. Also, sehr geehrte Herren, behaltet eure Frauen gut im Auge, wenn ihr sie glücklich machen wollt.
Auch wenn es oft als antiquierte Vorstellung abgetan wird, suchen die meisten Frauen in einer Beziehung Geborgenheit und das Gefühl geistiger und körperlicher Nähe. Dazu gehört es auch, dass man sich als Mann auch mal ruhig anhören können muss, welche Ärgernisse Frau beim Einkaufen erlebt hat. Schließlich tut Frau ja auch so, als interessierten sie die Tiraden, die Mann über den neuesten Sportwagen kund tut. Hinzu kommt das, dass viele Männer vor allem in langjährigen Beziehungen leider die körperliche Nähe ohne den eigentlichen Akt oft als lästige Notwendigkeit empfinden und, was noch schlimmer ist, das auch verbal zum Ausdruck bringen. Durch die fehlenden Streichel- und Kuscheleinheiten geht das Gefühl der Zusammengehörigkeit verloren, was für Frauen in einer Beziehung unheimlich wichtig ist. Sie fühlen sich dann zurück gestoßen und hässlich, was leider sehr oft in Depressionen endet. Deshalb sollte man auch bei der Erfüllung der „ehelichen Pflichten“ darauf achten, dass er die Frau nicht krass ausgedrückt zum „Entsafter“ degradiert, sondern sich nach dem Akt eben nicht herumdreht und schläft, sondern sich noch ein paar Minuten Zeit nimmt, um seine Partnerin in den Arm zu nehmen, sie zu streicheln, sich selbst streicheln zu lassen und beiden den nachhallenden Genuss zu erlauben. Dann verzeiht Frau auch gern, dass Mann mal wieder schneller war als sie.