Mit Dessous gegen den Fanatismus
Bombay ist in den vergangenen Jahren immer wieder negativ in der Presse erschienen, weil religiöse Fanatiker und Extremisten es sich nicht haben nehmen lassen immer wieder gegen die westlichen Entwicklungen des Landes mit Terror und gefährlichen Aktionen vorzugehen. So besonders auch am Valentinstag, denn das Fest der Liebe ist den Hindus und Muslimen der extremeren Art in dieser Stadt schon seit Jahren ein Dorn im Auge. Jahr für Jahr gingen sie sogar so weit die Blumenläden oder Geschenkläden nieder zu brennen, in denen es Angebote eigens für den Valentinstag gab. In diesem Jahr blieb es allerdings zur Abwechslung einmal ruhig, was sicherlich auch daran liegt, dass bald Wahlen anstehen und man die jungen Wähler durch solche Aktionen nicht vergraulen möchte. Sogar eine Feier am Abend, die speziell für Lesben und Schwule eingerichtet war, durfte begangen werden und wurde vor allem auch nicht gestört, allerdings war diese leider nicht allen zugänglich sondern lediglich der gehobenen Mittelschicht, denn der Eintritt betrug stolze 12 Euro, die bei Weitem nicht jeder in der lebhaften Stadt aufbringen konnte.
Quelle: Welt
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