Was sagen Frauen über Männer?
Zitat aus einem alten Schlager:
„Die Männer sind alle Verbrecher. Ihr Herz ist ein finsteres Loch…“
Stimmt das?- Nein, so stimmt das nicht. Aber Frau teilt die Männer doch in bestimmte Kategorien ein, bei denen einige Herren der Schöpfung nicht besonders gut abschneiden. Kein Wunder, wenn man sich diejenigen anschaut, die sich in den Talkshows so gern als Machos präsentieren und damit angeben, wie sehr sie ihre Partnerinnen in der Beziehung knechten.
Allerdings geht Frau grundsätzlich davon aus, dass die Männer deutlich egoistischer als ihre weiblichen Artgenossen sind. Mann meint, dass er nach seinem Arbeitstag die Füße hoch legen kann und den Haushalt und die Versorgung der Kinder der Frau überlassen kann. Stopp, nicht gleich schreien, verehrte Herren! Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel. Hier schlägt die Geschichte der Menschheit kräftig zu, bei der das Zeitalter der Gleichberechtigung und der berufstätigen Frau nur einen Stecknadelkopf auf einem Metermaß ausmacht. Die Männer mussten jagen und die Frauen waren „nur“ für Haushalt und Kinder zuständig. Die Evolution schreitet in dieser Hinsicht halt sehr langsam voran.
Auch wird unter Frauen behauptet, dass Mann im Kühlschrank die Butter nicht findet. Stimmt in den meisten Fällen sogar, doch auch das resultiert aus der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Es ist sogar medizinisch erwiesen, dass der Mann ein engeres Gesichtsfeld als die Frau hat, obwohl sich das von Generation zu Generation immer mehr angleicht. Mann musste sich Jahrtausende lang auf einzelne Objekte konzentrieren, die oft ziemlich weit entfernt lagen. Anders konnte er keinen Jagderfolg erzielen und hatte Probleme, seine Familie zu ernähren. Dadurch war sein Blick fixiert und es bildete sich eine Art Tunnelblick. Auf genau die gleiche Weise sucht er seine moderne Beute in Form der Butter im Kühlschrank.
Ein beliebter Spruch unter Frauen ist auch, dass die Menschheit schon ausgestorben wäre, wenn die Männer die Kinder kriegen müssten. Da könnte abgesehen von den fehlenden biologischen Voraussetzungen durchaus was Wahres dran sein, denn Männer sind deutlich wehleidiger als Frauen, auch wenn sie selbst gern etwas Anderes behaupten. Auch das ist ein Ergebnis der Evolution. Frauen sind tatsächlich schmerzresistenter. Sie mussten die Kinder auch versorgen, wenn sie krank waren und sofort nach der Geburt wieder loslegen können, weil das Neugeborene ihre Betreuung und Versorgung forderte, um eine Überlebenschance zu haben. Die Natur musste ihnen die Möglichkeit geben, genau das tun zu können, während Männer ihre Versorgeraufgaben auch einmal anderen Mitgliedern des Stammes überlassen und sich pflegen lassen konnten. Auch an dieser Stelle hat es die Evolution noch nicht geschafft, das an die neuen Voraussetzungen anzupassen.